von Patrick Müller

September Highlights #3: Brot und Spiele

Daten, Zahlen und Fakten zum ersten GLADIATOR RACE sind ja bereits bekannt. Fast 600 Biker haben sich freiwillig in die ARENA begeben. Nur wenige mussten berufen werden. Ehrensache also die Teilnahme für die Meisten. Am Ergebnis der tags darauf folgenden Bundestagswahl haben die „Spiele“ und das „Brot“ eher nichts geändert, auch wenn Juvenals Satire noch heute regelmäßig den Nagel auf den Kopf zu treffen scheint.

Wie die letzten beiden Berichte, ist auch dieser wieder ein persönlicher Erfahrungsbericht. Anders als bei den vorherigen war diesmal die Einstimmungsphase ein klein wenig länger. Auch der Blickwinkel war irgendwie ein anderer. Die Vorbereitung begann tatsächlich schon im Frühjahr, allerdings nicht mit Grundlagentraining, sondern mit Orga-Arbeit. Viele Puzzleteilchen müssen für so eine Veranstaltung zusammengebracht werden. Zum Glück waren ein paar erfahrene Eventmanager/-kenner/-könner mit an Board - ein tolles Netzwerk mit vielen Positiv-Verrückten! Besonders schön war dabei die Hilfsbereitschaft der Saarländischen Racer untereinander – aber auch aus Lothringen kam tatkräftige Unterstützung – dafür vielen Dank!

Die Organisation von Radrennen ist ja kein Geheimnis: alle starten, fahren, kommen ins Ziel und werden geehrt. Trotzdem gab es diesmal die ein oder andere Unbekannte: sieben verschiedene Rennen innerhalb von 36h, Live-Band, eine ca. 2.5h lange Nachtrennphase mit Ausleuchtung und natürlich ein komplett neues Terrain – viel Neuland für alle Beteiligten. Zumindest das Gelände hatten wir nach ein paar Arbeitseinsätzen schnell im Griff. Alle anderen Komponenten wurden dann in Echtzeit bzw. im Live-Modus bearbeitet. Alles scheinbar zur Zufriedenheit der Teilnehmer, glaubt man zumindest dem Feedback der abgekämpften Gladiatoren.

Aus der Veranstalter-Perspektive war es eine intensive und anspruchsvolle Woche mit zwei sehr fordernden Eventtagen. Aber es war auch ein riesen Erlebnis! Zu sehen wie sich am Ende alle Teile zusammenfügen und aus Arbeit vor allem Spaß und Vergnügen für viele Kinder und Jugendliche wird, ist immer wieder eine tolle Sache (Die großen „Spielkinder“ natürlich nicht zu vergessen ;-). In den verschiedenen Rennen waren rund 350 Nachwuchsfahrer mit dabei. Da kommt richtig Freude auf! …und auch ein klein wenig Stolz.

Aus der Teilnehmerperspektive ist die ganze Veranstaltung schwer zu beschreiben. Mal abgesehen von dem „totalen K.O.“ -Gefühl waren für mich persönlich vor allem die erste und die letzte Runde sehr intensiv. Die erste Runde auf der Heimstrecke ist immer ein richtig beeindruckender Moment und die letzte Runde mit dem „Geschafft“ -Gefühl im dunklen Meeswald mindestens genauso! Ein September Highlight eben.

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